Frühjahrstreffen

Beschreibung

April/Mai/Juni

Das Frühjahrstreffen bietet eine gute Gelegenheit für den Vorstand und interessierte Mitglieder, sich über laufende Schwerpunkte des Jahres auszutauschen und neue Akzente zu setzen.


 

Frühjahrstreffen 2014 

Vom 16. bis 18. Mai 2014 fand das diesjährige Frühjahstreffen in Köln statt. Wir haben rund um das Jahresthema „Mehr als ein Kontinent - europäische Idee und Wirklichkeit“ vor allem das Herbsttreffen vorbereitet. Aber auch die nächsten Schritte in Sachen Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation (Jahresband, Intranet, Website, etc.) standen auf der Agenda.

      

 

Frühjahrstreffen 2013 

Hamburg erwies sich bereits 2012 als der perfekte Tagungsort, deshalb stand bald fest: da wollen wir wieder hin! Bei strahlendem Sonnenschein und nahezu sommerlichen Temperaturen kamen vom 07. bis 09. Juni vierzehn Vereinsmitglieder zusammen, um sich zur Organisation des Sommerseminars und unserer Jubiläumsveranstaltung sowie der Weiterentwicklung unseres Intranets die Köpfe heiß zu reden. Dabei wurden Optionen diskutiert und Entscheidungen getroffen, Verantwortlichkeiten verteilt und klare Fristen gesetzt, so dass nun die Rahmenbedingungen dafür gesetzt sind, dass in den nächsten Wochen die Aufgaben und Rollen (Sommerseminar) ebenso wie die Locations, Unterkünfte, Caterer u. Ä. (Jubiläumsveranstaltung) fest stehen und der Mitgliederversammlung im Herbst ein konkretes Maßnahmenpaket für die Weiterentwicklung des Intranets vorgelegt werden kann. Bei diesen Diskussionen waren wir so effizient, dass ausreichend Zeit für einen gemütlichen (wenn auch windig-frischen) Bummel am Hafen und einen kleinen Abstecher ins Hamburger Nachtleben blieben.

 

Frühjahrstreffen 2012

Nach intensiven internen Diskussionen stand der Ort des diesjährigen Frühlingstreffens fest: Hamburg!  Neben Hamburger, Berliner, Frankfurter und Kölner CSPlerInnen gab die Nähe zu den Nachbarländern und der nahe Großflughafen einem „Pariser“ und fünf „Brüsselern“ aus dem aktuellen Jahrgang die Chance, dabei zu sein. Wetter, Bio-Frühstücksbuffet im Hostel, hamburgische Villen, Eis und das Nachtleben überzeugten uns: Hier sollte das Frühlingstreffen immer stattfinden!

Die als „onboarding“ geplante Teilnahme wurde für die vielen CSPlerInnen aus dem aktuellen Jahrgang aber auch gleich zu einem intensiven Arbeitserlebnis. Das hat jedoch nicht abgeschreckt, o-Ton: „Wir waren sehr produktiv, aber es lohnte sich trotzdem, mitzufahren!“
Zu den Arbeitssitzungen erschienen trotz ausgewogener work-life-balance und demzufolge wenig Schlaf alle beinahe militärisch rechtzeitig – vielleicht lag das an der hohen NATO-Präsenz? Es wurden vor allem inhaltliche und methodische Ideen für das Herbsttreffen gesammelt, ein Plan entworfen und Verantwortlichkeiten verteilt. Das diesjährige Treffen wird demnach mit einem bunten Mix an bekannten und neuen Formaten aufwarten und sich aus mehreren Perspektiven mit Bildung und Sozialer Mobilität beschäftigen. 
Auch die Nachwehen des letzten Herbsttreffens waren zu spüren. So beschäftigten das neue Intranet und die Zukunft der CSP-Publikationen zwei Arbeitsgruppen am Samstagnachmittag. Deren Vorschläge müssen nun weiter bearbeitet werden, damit spätestens beim Herbsttreffen neue Erkenntnisse zu beiden Themen vorgestellt werden können. Der Enthusiasmus der TeilnehmerInnen machte allerdings auch vor trockeneren Themen nicht halt und so wurde das schlechte Gewissen unserer Finanzchefin, uns mit bürokratischen Formulierungen zu den Mitgliedsbeiträgen zu foltern, durch die tatkräftige freiwillige Unterstützung von gleich vier eifrigen CSPlerInnen komplett weggewischt.
Also: Viel Arbeit geschafft, noch mehr zu tun und trotzdem viel Spaß gehabt. Leider hat es nicht für die im Vorfeld vielfach angepriesenen Fischbrötchen gereicht – lasst uns doch im nächsten Jahr mit alten und neuen Gesichtern einen neuen Versuch starten!

 

Frühjahrstreffen 2011

Am zweiten Maiwochenende (6. bis 8. Mai) trafen sich 15 Carlas und Carlos verschiedener Jahrgänge zum Frühjahrstreffen in Frankfurt am Main. Auf dem Programm standen neben der Planung des Herbsttreffens u. a. die Diskussion um die Zukunft des Jahresbands und das Projekt „Carlo’s Social Responsibility“. Und natürlich gab es auch ausreichend Gelegenheit, die Frühlingssonne zu genießen und kulinarische Highlights und das Nachtleben in Frankfurt in fröhlicher Runde zu erkunden.

In den schönen Räumlichkeiten des Goethe Instituts wurde in Arbeitsgruppen zunächst die logistische und inhaltliche Planung des Herbsttreffens besprochen, für welches dieses Jahr das Thema „Wir steigern das Bruttosozialglück. Alternative Indikatoren zur Wohlstandsmessung?“ gewählt wurde. In einem einleitenden Streitgespräch und zwei Panels soll der Frage der Notwendigkeit von Wachstum und den Möglichkeiten alternativer Wohlstandsmessung nachgegangen werden, sowie die Bedeutung von Wachstum und Wohlstandsmessung in der Entwicklungszusammenarbeit beleuchtet werden. Zudem sollen die Teilnehmer im Rahmen eines interaktiven „Marktplatzes“ die Möglichkeit haben, sich an verschiedenen „Marktständen“ mit einer Reihe von Beispielen alternativer Wohlstandsmessung auseinanderzusetzen, wie z.B. dem „Ease of Doing Business Index“, dem Konzept des „Bruttosozialglücks“ in Bhutan oder dem Ranking von Städten nach Lebensqualität.

Diskutiert wurde auch das neue Projekt „Carlo´s Social Responsibility“, durch das Schüler für internationale Themen und Auslandsaufenthalte begeistert werden sollen. Über ein "Engagementtelefonbuch" (Arbeitstitel) können interessierte Schulen und soziale Einrichtungen Carlos und Carlas aus ihrer Region kontaktieren, die Schülerinnen und Schüler in verschiedenen Schulformen über die Möglichkeiten von Auslandsaufenthalten informieren können.

 Die Ergebnisse intensiver Arbeit wurden abends in einem historischen Biergarten mit Äppelwoi und grüner Soße begossen, bevor nach einem kurzen Abstecher zum überfüllten „Ponyhof“ im urigen „Yachtclub“ auf dem Main bis in den Morgen getanzt wurde.  Die abschließende Feedbackrunde zum Frühjahrstreffen zeigte: Eine Menge toller Ideen, super Stimmung und eine schöne Stadt – wir sind jederzeit wieder dabei! 

 

Frühjahrstreffen 2010

 

Frühjahrstreffen 2009

Vom 24. bis 26. April 2009 trafen sich acht Carlas und Carlos in der Dresdener Neustadt zum jährlichen Frühjahrstreffen. Geschlafen und gefrühstückt wurde im Hostel Louise 20, getagt und gearbeitet auf der Terrasse des „Stadtteilhauses“ am anderen Ende der Louisenstraße.Den Auftakt des Treffens am Freitagabend bildete ein Vortrag von Nelly Jakubowski, Mitglied des Vorstands der Aktionsgemeinschaft Kinder- und Frauenrechte (Akifra) e.V., zum Thema Genitalverstümmelung von Frauen in Afrika. Akifra, 2002 gegründet und entstanden aus einer Ortsgruppe der Organisation Terre des Femmes, ist in zwei zentralen Projektbereichen tätig: Zum einen engagiert sich der Verein gegen Menschenhandel, v.a. in Osteuropa, zum anderen werden Graswurzelprojekte in Kenia unterstützt, um der Genitalverstümmelung von Frauen und Mädchen entgegenzuwirken. Nelly Jakubowski erklärte den Anwesenden eingangs, dass der Begriff „Genitalverstümmelung“ bewusst gewählt sei: Dieser sei, anders als der Begriff „Beschneidung“, nicht wertneutral und beschreibe einen Vorgang, der – wiederum anders als Beschneidung – niemals zu medizinisch-kurativen Zwecken durchgeführt werde, sondern im Gegenteil das Recht auf körperliche Unversehrtheit verletze. FGM (femal genital mutilation) wird in 28 afrikanischen Ländern praktiziert – 5 bis 98 Prozent der dortigen Frauen sind laut Akifra betroffen. Auch in Deutschland werden Schätzungen zufolge 25.000 Frauen dieser Praxis unterzogen bzw. sind von ihr gefährdet, weltweit 150 bis 170 Millionen Frauen. Ein Film über die kenianische Partnerorganisation CAFGEM (Community against FGM), die mit Graswurzelprojekten die Tradition des FGM dauerhaft zu überwinden versucht, thematisierte die Folgen von und den Kampf gegen FGM. CAFGEMs Strategie gegen FGM sind Bildung und Information (Bau von Schulen, Hygienekurse, Sexualaufklärung, etc.) sowie die Stärkung der Stellung von Frauen (v. a. durch Schaffung von Einkommen) mit einem Schwerpunkt auf den ländlichen Regionen Kenias. In der anschließenden Gesprächsrunde wurde deutlich, wie schwer es für die Teilnehmenden ist, solch unfassbar brutale Praktiken zu verstehen sowie nachzuvollziehen, dass darüber in den betroffenen Dörfern, Familien oder unter den Frauen nicht gesprochen wird. Die Schwerpunkte der Vereinsarbeit, die am Samstag und Sonntag ob der kleinen Gruppe meist im Plenum stattfand, waren das Herbsttreffen 2009 sowie das Thema Mitgliederaktivierung. Das Herbsttreffen 2009, das voraussichtlich unter dem Titel des aktuellen Jahresthemas „Kontrastreiches Afrika: Ein Kontinent im Wandel“ laufen wird, wurde vor allen Dingen hinsichtlich der Evaluierungsergebnisse des Herbsttreffens 2008 diskutiert. In den Planungsschritten bezüglich Veranstaltungsformat, Veranstaltungsablauf, Logistik, etc. waren diese „lessons learnt“ sehr hilfreich. Das Thema Mitgliederaktivierung hatte sich sozusagen selbst eingeladen: So fragten sich die Anwesenden, warum die Gruppe erstens nur aus acht Carlas und Carlos bestand und zweitens, warum außer Mitgliedern des aktuellen und des alten Vorstands lediglich zwei „neutrale“ Netzwerksmitglieder teilnahmen. Nachdem schon zu anderen Gelegenheiten viele (eher ergebnislose) Gespräche um das Thema „Wie animieren wir unsere Mitglieder zum Mitmachen?“ gekreist waren, wurde beschlossen, dieser Frage anhand einer Mitgliederbefragung systematisch auf den Grund zu gehen. Weitere Arbeitsbereiche waren der externe Newsletter, die Aktualisierung der externen Homepage des Netzwerks sowie der Vereinspowerpoint und Anschreiben zum Sommerseminar. Das kulturelle und kulinarische Rahmenprogramm dieses bei herrlichem Sonnenwetter stattfindenden Treffens bestand aus einer Stadtführung durch die Altstadt Dresdens, bei der die Carlas und Carlos über das „Freilichtmuseum“ bestehend u. a. aus Semperoper, Zwinger und Frauenkirche samt Disneyland-artig herausgeputztem Neumarkt staunten und aus abendlichen Streifzügen durch Biergärten, Kneipen und Restaurants der Dresdner Neustadt. In den Arbeitsphasen begonnene Diskussionen und Gespräche konnten dort in entspannter Atmosphäre weitergeführt werden und rundeten das gelungene Treffen ab.

 

Frühjahrstreffen 2008

Vom 11. bis zum 13. April 2008 trafen sich mehr als 20 Mitglieder des CSP Netzwerks in Nürnberg zum Frühjahrstreffen. Im mittelalterlichen Flair der lokalen Jugendherberge wurde über das Jahrestreffen im November und andere Veranstaltungen im Kalender des Netzwerkes nachgedacht, an Organisation und Weiterentwicklung des Vereins gefeilt und mit Gästen über mögliche Kooperationen diskutiert.

Um das traditionelle Arbeitstreffen abwechslungsreich zu gestalten, neue Gesichter besser kennen lernen zu können und Gespräche und Diskussionen über alle Bereiche des  politischen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und privaten Lebens zu ermöglichen, wurde dem offiziellen ein kulturelles Programm zu Seite gestellt. Dieses umfasste neben  einem Vortrag von Dr. Ulf Hommel über ‚Compliance bei einem Global Player – dargestellt an der Siemens AG’, auch eine Führung durch die jahrhundertealten Keller der  Stadt und einen Besuch des Erlebnismuseums ‚Turms der Sinne’.